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Eine neue Erwärmungstechnik hat Einzug in die Strangpressindustrie gehalten |
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Rheinbach – 4.09.2009 Der Magnetheizer auf Supraleiterbasis der Firmen Zenergy Power und Bültmann ist Gegenstand eines jetzt erschienenen Artikels im Fachjournal „Heat Processing“. Vom erfolgreichen Förderprojekt in die breite industrielle Anwendung Der Magnetheizer auf Supraleiterbasis der Firmen Zenergy Power und Bültmann, der mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) entwickelt wurde, überzeugt immer mehr Unternehmen. Zuletzt orderte der weltgrößte Hersteller von Aluminiumprofilen, die Sapa Group, eine Bolzenerwärmungsanlage für ihr italienisches Werk Sapa Profili Srl in Bolzano. Die erste Anlage ist nun seit über einem Jahr in dem Mindener Aluminiumpresswerk weseralu GmbH & Co. KG im Einsatz.
Heinz Hagemann, der geschäftsführende Gesellschafter von weseralu erklärte hierzu: „Nach der schnellen Inbetriebnahme haben wir in den vergangenen 15 Monaten auf der Anlage etwa 220.000 Blöcke erwärmt – und das trotz des bekanntermaßen schwachen Konjunkturumfelds. Nennenswerte Störungen waren nicht zu verzeichnen. Die magnetische Blockerwärmung eröffnete uns neue Perspektiven, was Produktivität und Konkurrenzfähigkeit angeht" und nannte den Magnetheizer einen 'Quantensprung' für die Strangpressindustrie. Die wichtigsten Vorteile des Magnetheizers sind: - Größtmögliche Energieeffizienz: Der Einsatz von Supraleitertechnologie reduziert den Energieverbrauch um die Hälfte
- Systembedingt hohe Verfügbarkeit: Dieses wird erzielt durch soliden Maschinenbau verbunden mit wartungsarmen und wenig belasteten Supraleiterspulen
- Hochpräzise Temperaturregelung: Die homogene Durchwärmung und die genau steuerbare Keilerwärmung der Metallblöcke ermöglicht eine signifikante Beschleunigung des Pressvorgangs bei einer gleichzeitigen, deutlichen Steigerung der Qualität
- Flexible Produktion: Variable Einzelblockerwärmung, da ein Wechsel der Blockgrößen und/oder der Legierungen ohne Umbauarbeiten oder Vorwärmzeiten von Block zu Block möglich ist
- Investitionssicherheit: Angesichts des globalen Klimawandels ändern sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen: In der EU wird die Umsetzung der EUP-Richtlinie nun auch für Industrieöfen vorbereitet. Ähnliche gesetzliche Regelungen sind auch in den USA zu erwarten, da die Environmental Protection Agency (EPA) die Treibhausgase als gesundheitsschädlich qualifiziert haben.
Lesen Sie mehr in dem gerade erschienenen Artikel der Zeitschrift Heat Processing.
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