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Die Entdeckung des Supraleitereffekts

Der „Vater“ der Supraleitung

Der Physiker Heike Kamerlingh Onnes (1853-1926) beschäftigte sich vor allem mit der Verflüssigung von Gasen. 1908 verflüssigte er als Erster Helium bei einer Temperatur von 4 K, also -269 °C hat. 1911 stellte er bei seinen Versuchen mit flüssigem Helium fest, dass Quecksilber bei 4 K schlagartig seinen elektrischen Widerstand verliert – der Supraleitereffekt war entdeckt. Die Temperatur, bei der Materialien supraleitende Eigenschaften entwickeln, heißt Sprungtemperatur.

 

1913 erhielt Kamerlingh Onnes den Physik-Nobelpreis „für seine Untersuchungen der Eigenschaften von Materie bei tiefen Temperaturen“.